- Elisabeth-Kaffee

Gracias - Edith und Belkis -

und Gracias auch unseren Kolleginnen aus Marburg für die Übersetzung
der bewegenden Berichte der Frauen von COMUCAP

Informationen aus erster Hand. Edith Villanueva, eine der Gründerinnen der honduranischen Frauenkooperative COMUCAP und Belkis Suyapa Sánchez, Kaffee-Bäuerin in zweiter Generation, berichteten über die Lebenssituation der Frauen in Honduras und die Arbeit der Kooperative, die den Elisabeth-Kaffee liefert.

 

Elisabeth-Kaffee – ein Kaffee mit Gesicht

 

Elisabeth und Kaffee . . .

Im Jahre 2007 wurde der 800ste Geburtstag der Elisabeth von Thüringen gefeiert.
Elisabeth steht für einen besonderen Einsatz für soziale Gerechtigkeit und hat darauf bestanden, nur von den Bauern und Klöstern rechtmäßig erworbene Speisen zu essen.
Um den Ideen Elisabeths in der heutigen Zeit Gestalt zu verleihen, wurde unter Federführung des Marburger Weltladens / Initiative Solidarische Welt e.V.  ein fair gehandelter Partnerschaftskaffee unter dem Namen Elisabeth-Kaffee eingeführt.
Mit einem symbolischen Produkt, welches für den internationalen Zusammenhang von Armut und Konsum steht, möchte man mit Bezug auf das Wirken Elisabeths - das Thema „soziale Gerechtigkeit“ - präsent halten und die Grundzüge des Fairen Handels, sowie die vorherrschenden Arbeits- und Lebensbedingungen von Menschen außerhalb von Europa bekannter machen.

Für COMUCAP, die den Elisabeth-Kaffee produzieren, ist es wichtig, dass sie einen Teil der Kaffeeernte aus einem der besten Anbaugebiete in Honduras über den Fairen Handel absetzen. Denn nur dieser garantiert feste Preise und eine langfristige Zusammenarbeit.
Im Weltladen Fulda erhalten Sie diesen Kaffee in feinster Hochland-Arabica Qualität, der nach ökologischen Kriterien angebaut wird.    
COMUCAP arbeitet in Marcala (Honduras) für die Rechte der Frauen und unterstützt sie mit Bildungsprogrammen, Alphabetisierungskursen, Fortbildungen zu ökologischem Landbau, Gesundheitsprojekten oder Rechtsberatung.
Angesichts der schwierigen Voraussetzungen von Armut, Besitzlosigkeit, Kindersterblichkeit, Analphabetismus haben sie seit 1993 viel erreicht.

Auch wenn neben der Bildungsarbeit der Kaffeeanbau das wichtigste Produktionsstandbein ist, haben die Frauen weitere Einkommensquellen entwickelt: biologischen Gemüseanbau, Produktion von Shampoo, Seife und Gel aus Aloe Vera-Pflanzen, Herstellung und Verkauf von Brombeer- und Orangenwein und biologischem Dünger. Mit diesen Projekten sind die Frauen von COMUCAP zu einer wichtigen Institution in Marcala und Umgebung geworden. Der Faire Handel ist eine notwendige Voraussetzung für die erfolgreiche Arbeit und auch für die Weiterentwicklung der Frauenorganisation unerlässlich.

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